Auf den Spuren von Johann Sebastian Bach

Exkursion des Leistungsfach-Musikkurses des Celtis-Gymnasiums

Dass Lernen auch außerhalb des Schulgebäudes erfolgreich möglich ist, bewies Ende Februar eine Exkursion der Schülerinnen und Schüler des Leistungsfach-Musikkurses des Celtis-Gymnasiums in Begleitung der Lehrkräfte Tobias Kuhn und Martin Karl nach Eisenach. Zuerst stand eine Besichtigung der Wartburg auf dem Programm. Berühmt ist die fast 1000 Jahre alte Anlage nicht nur wegen ihrer besonderen Architektur, sondern auch durch historische Ereignisse und Persönlichkeiten, wie der heiligen Elisabeth oder Martin Luther. Wie die Teilnehmerinnen und Teilnehmer während einer Führung erfahren durften, war sie die erste Burg in Deutschland, die im Jahr 1999 von der UNESCO auf die Welterbeliste gesetzt wurde. 

Nicht weit entfernt von der Wartburg steht das Bachhaus Eisenach, das heute eines der größten Musikermuseen in Deutschland ist. Johann Sebastian Bach wurde am 21. März 1685 in Eisenach geboren. Zehn Jahre wuchs er hier auf, erhielt den ersten Musikunterricht und sang im Schulchor und in der Georgenkirche. Der Musemspädagoge Michael Meißner gab spannende Einblicke in das Leben und Wirken des großen Komponisten und brachte auch Musikwerke auf historischen Tasteninstrumenten live zu Gehör, darunter zwei Orgeln (gebaut ca. 1650 und ca. 1750) und ein Silbermann-Spinett (ca. 1760). Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich sehr interessiert am Vortrag und den über 300 originalen Exponaten. Alle waren sich einig, dass Lernen außerhalb der Schulmauern allemal eine Reise wert ist.

 

Text und Fotos: M. Karl