Ein abwechslungsreicher Konzertabend stand vergangene Woche auf der Agenda des Celtis-Gymnasiums: Unter dem Titel „MenüMusik“ präsentierten rund 40 Schülerinnen und Schüler der 5. bis 10. Jahrgangsstufe ihr musikalisches Können – fein abgestimmt wie ein mehrgängiges Menü. Für die zahlreichen Gäste spannten die jungen Instrumentalisten einen Bogen von Klassik bis Pop und ließen dabei keine Wünsche offen.
Einen wesentlichen Anteil an der in diesem Jahr großen Zahl von Musizierenden hatte Cellolehrer Uwe Schachner, der alle 17 seiner Schützlinge zu einem Cello-Orchester vereinte, das mit „Thank you for the music“ von ABBA den Abend schwungvoll eröffnete.
Die „Vorspeise“ dieses vorzüglichen musikalischen Menüs wurde weiter von der Unterstufe serviert. Mit viel Engagement und Spielfreude trugen die jüngsten Musikerinnen und Musiker kurze Stücke am Klavier und auf der Violine vor. Dabei wurde schnell deutlich, wie breit die musikalische Ausbildung am Celtis-Gymnasium aufgestellt ist.
Ein besonderes Highlight setzte Julian Schulze aus der 6. Klasse: Der Preisträger von „Jugend musiziert“ beeindruckte am Flügel mit einer Bach-Invention, die er technisch versiert und musikalisch ausdrucksstark darbot – ein Auftritt auf höchstem Niveau.
Die Saxophonklasse von Tanja Berthold zeigte sich ebenfalls vielseitig: In kleineren Ensembles musizierten die Schülerinnen und Schüler mit hörbarer Freude und großer Präzision.
Für den „Hauptgang“ war die Mittelstufe verantwortlich, die mit Werken großer Komponisten wie Bach, Schubert, Strawinsky und Mozart überzeugte. Natürlich durfte auch eine „Nachspeise“ nicht fehlen: Das Saxophonquartett verabschiedete das Publikum mit dem schwungvollen „Night Train“ – ein willkommenes „Sahnehäubchen“!
Schulleiter Robert Jäger bedankte sich am Ende eines musikalischen Menüs, das für alle viel zu schnell vorbei war, herzlich bei den Mitwirkenden und Lehrkräften und zog einen launigen Vergleich zu diversen Restaurantbesuchen: Das Konzert habe – ganz zeitgemäß – exakt in einen einstündigen „Zeitslot“ gepasst, wie man ihn auch aus der Gastronomie kenne.
„MenüMusik“ erwies sich damit einmal mehr als gelungenes Format, das musikalische Vielfalt, pädagogische Arbeit und gemeinschaftliches Engagement auf genussvolle Weise verbindet.
C. Geiger