Was interessiert dich? Das ist die Ausgangsfrage beim so genannten diagnosebasierten individuellen Fördern und Fordern (diFF).
DiFF am Celtis-Gymnasium ist eingebettet in eine Reihe von Projekten, die die Schule im Rahmen der „LemaS“ (Leistung macht Schule)-Bildungsinitiative durchführt. In dieser geht es darum, mit innovativen Ansätzen Talente und Begabungen zu entdecken und zu fördern.
Sieben ausgewählte Schülerinnen und Schüler der 5. Klassen nahmen am diFF-Projekt im so genannten Drehtürmodell teil. Das heißt, dass diese Schüler den Regelunterricht am Vormittag immer wieder verließen, um an einem selbst gewählten Projekt zu arbeiten. Lehrkräfte und ältere Schüler standen bei Bedarf als Ansprechpartner und fachliche Experten zur Verfügung; in Plenumsrunden wurden die Schülerinnen und Schüler zudem mit hilfreichen Lerntechniken vertraut gemacht, z.B. mit dem Mind Mapping oder speziellen Lesetechniken. Auch eine Exkursion zur Stadtbücherei war Teil des Programms. Die Vielfalt der gewählten Projekte war beeindruckend und die Themen durchaus anspruchsvoll („Der Untergang der Titanic“, „Hautkrebs“, „Das Tenorhorn“, „Polarlichter“), mit einem Schwerpunkt im Bereich Astronomie („Schwarze Löcher“, „der Mars“, „Das Sonnensystem“). Für den Leiter des Projekts, den stellvertretenden Schulleiter Andreas Maier, war es eine Freude zu sehen, wie motiviert und eigenständig sich die Fünftklässler ihren Fragestellungen widmeten und welch positive Gruppendynamik sich in gerade einmal acht Doppelstunden entwickelte. Ein Höhepunkt war der Präsentationsnachmittag vor Lehrkräften, Eltern und Freunden am 19. Mai.
Im Juni soll das Projekt noch im Klassenverband im Rahmen des Natur-und-Technik-Unterrichts erprobt werden, unter der Leitung von Dr. Carola Selinka, die aus der Begabtenförderung („Enrichmentkurse“) mit solchen Formaten bestens vertraut ist.
Andreas Maier